Sehenswertes

Sammeln Sie hier die ersten Eindrücke unseres wunderschönen historischen Städtchens indem Sie sich auf den Historischen Rundweg begeben:

1 Langbeinmuseum 6 Sehenswerte Fachwerkhäuser 11 Klostergasse 9-13
2 Stadtwappen 7 Altes Rathaus 12 Karmeliterkloster / Kirche
3 Hirschgasse 16 - Fachwerkhaus 8 Fischertor 13 Burganlage
4 "Blauer Turm" 9 Marktkirche 14 Judenfriedhof
5 Weidgasse 5 - Barockes Bürgerhaus 10 Hirschhorns mittelalterliches Rathaus Ersheim - ältester Teil Hirschhorns

 

                   1.
Gebäude der 1806 errichteten Großherzoglichen Oberförsterei, heute "Langbeinmuseum" und Tourist-Information. Zukünftig auch "Geopark-Infozentrum Hirschhorn".
Das Langbeinmuseum beherbergt die sehenswerte "Naturalien- und Altertümersammlung" des Hirschhorner Gastwirtes Carl Langbein (1816 - 1881).
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                  2.
Stadtwappen mit dem springenden Hirsch (war ehemals am sogenannten "Böcklestor", 15. Jh.).  Vor dem Tor fanden die Opfer der Pestepidemie von 1635 ihr Massengrab. Aus dem Material des 1830 abgebrochenen Tors wurde das städt. Wachthaus erbaut (dem Wappen gegenüber)

                   3.
Hirschgasse 16
: Fachwerkhaus um 1610, nach lokaler Überlieferung Haus des reichsten Fischers.

 

                  4.
Um den geringen Platz zwischen Berg und Fluß voll auszunutzen, wurden die Häuser direkt z.T. über die Stadtmauer gebaut, wie am "Blauen Turm" (Batterieturm um 1500). Dieser Winkel hat immer wieder die Maler als Motiv gereizt.
                      5.
Weidgasse 5
:
Haus des Bürgermeisters Stickel von 1728, Hirschhorns einziges barockes Bürgerhaus.

 

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                     6.
Sehenswerte Fachwerkhäuser des 16. Jh. finden sich in der Hauptstraße; z.T. Zierfachwerke mit Schnitzereien, am Giebel, z.B. "der wilde Mann" (zur Abwehr böser Kräfte), oder mit Hausinschriften. Fischer- und Flößermarken haben sich an mehreren Häusern erhalten.
                     7.
Altes Rathaus
(17.Jh.): Der Überlieferung nach diente das Haus als Aufenthalt der herrschaftlichen Jägerei, später als Gerberei, von 1860 - 1955 war es Hirschhorner Rathaus.
                      8.
18/75/76 wurde das Fischertor (15. Jh.) abgebrochen. Die Hochwassermarken an der Stadtmauer zeigen, was für ein rauher Bursche der Neckar sein kann. 1651 lief der Neckar durch die Schießscharten der Stadtmauer, man konnte mit dem Schiff durch die Stadttore zum Markt fahren.

                   9.
Die Marktkirche
wurde 1628/30 als protestantische Stadtkirche erbaut, da Friedrich von Hirschhorn, die Karmeliterkirche dem Orden zurückgeben musste (aus der Erbauungszeit stammen Kanzel und Taufbecken). Während der Gegenreformation geschlossen, wurde sie 1730/31 als katholische Kirche neu eingerichtet. Das alte Stadttor (1391), auch "Mitteltor" genannt, mit dem Wappen der Stadtherren blieb als Kirchturm erhalten.

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                    10.
An der Stelle des Amtsgerichts, dem Um- und Erweiterungsbau des Rathauses von 1786 stand Hirschhorns mittelalterliches Rathaus (1484).
                 11.
Klostergasse 9-13:
Das Fachwerkhaus (um 1500) mit dem prächtigen Renaissanceportal ist eines der ältesten Hirschhorner Fachwerkhäuser, das den Brand des Hinterstädtchens 1556 überlebt hat. 1659 gelangte es in den Besitz des Karmeliterklosters, das 1710 auch das rechte Nachbarhaus erwarb und hier Ende des 18. Jh. seine Infirmerie (Krankenzimmer) errichtete. 1860 wurde hier eine Pflegstation für die Kranken der Gemeinde eingerichtet sowie der erste Hirschhorner Kindergarten. Gegenüber befand sich das alte Spital- und Schulhaus, das der 1879 neu erbauten Schule wich.

                    12.
Karmeliterkloster / Kirche
: Um 1400 begannen die Hirschhorner Ritter Kloster und Kirche bauen zu lassen, die sei 1406 dem Karmeliterorden übergaben. Als Grabeskirche des Geschlechtes besaß sie eine reiche Ausstattung, wovon sich leider nur ein kleiner Teil erhalten hat. Im 18. Jh. erlebte das Kloster, das während der Reformationszeit fast hundert Jahre verwaist war, eine zweite Blüte mit Errichtung des neuen Hochaltars (1761/65 J. M. Düchert). 1803 wurde das Kloster aufgehoben, das Inventar ver5steigert, in der Folge die Kirche dem Verfall preisgegeben, bis sie 1912 nach mühevoller Instandsetzung erneut geweiht wurde. Der Kapitelsaal des Klosters wurde um 1509 mit prächtigen Fresken ausgemalt (Umkreis J. Rathgeb). Das Klostergebäude dient heute als katholisches Pfarrzentrum.

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13.  
Burg Hirschhorn
Um 1250 Baubeginn der romanischen Kernburg (16m tiefer Halsgraben, quadratischer Mauerring, Schildmauer mit Bergfried und wohnturmartigem Pallas, Zwinger mit Toranlage). Mitte 14. Jh. Um- und Erweiterungsbau: der romanische Bergfried durch den schlankeren "Hexenturm" ersetzt, Burgkapelle mit Fresken, Bau der oberen Vorburg. Um 1400 Ausbau der unteren Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden. 1583-86 erneuter Schlossumbau mit Errichtung des Renaissancepallas.

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                        14.
Judenfriedhof
Die wohl seit dem 17. Jh. bestehende jüdische Gemeinde Hirschhorn wurde 1937/38 durch den Nationalismus vernichtet. Das Haus Hauptstraße 50 diente 1830-1938 als jüdische Synagoge. An die Hirschhorner jüdische Vergangenheit erinnert auch der israelitische Friedhof (mit nachweisbaren Grabsteinen seit 1729). Hier wurden auch die Juden aus der Umgebung bestattet (Neckarsteinach, Eberbach, Zwingenberg, Strümpfelbrunn).
 

Ersheim

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Wir erhalten und sanieren unsere Altstadt
Bereits 1985 wurde die Stadt Hirschhorn in das Landesprogramm "Einfache Stadterneuerung" aufgenommen. Aufgrund der besonderen städtebaulichen Missstände erfolgte schließlich 1989 der Wechsel in das vom Bund, Land und Stadt geförderte "Städtebauförderungsprogramm", das verbesserte und erweiterte Fördermöglichkeiten bietet.
Ziel der Sanierung ist die Steigerung der Attraktivität städtischen Wohnens durch Erhaltung und Erneuerung der Altbausubstanz, sowie Wahrung der gewachsenen Sozialstruktur. Daneben sollen Gemeinbedarfseinrichtungen geschaffen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Anziehungskraft als Fremdenverkehrsort ausgebaut werden.
Die Fachwerkhäuser, die zum großen Teil aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen, werden entsprechend den Belangen der Denkmalpflege saniert und das charakteristische Stadtbild gesichert.
Seit 1985 haben Stadt, Land und Bund Fördermittel in Höhe von rund 6,28 Mio. Euro verausgabt. Hiermit konnten zahlreiche private Modernisierungsmaßnahmen gefördert werden als auch Straßen und Plätze stadtbildgerecht umgestaltet werden.

Hinweise und Öffnungszeiten
Tourist-Information Hirschhorn:
        Mai bis September:      Dienstag bis Freitag 8-12, 14-17 Uhr
                                                                                      Samstag 9-13 Uhr
                                                                                      Sonntag und Montag geschlossen 
                                                    Oktober bis April          Montag bis Freitag 8-12, 14-17 Uhr

Langbein-Museum:                        Gründonnerstag bis 31. Oktober: Mittwoch und Sonntag 15-17 Uhr

Katholische Kirchen:                      (Ersheimer Kapelle, Klosterkirche, Marktkirche):
                                                    April (Ostern) bis Oktober: 10-18 Uhr