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Sammeln Sie hier die ersten Eindrücke unseres wunderschönen historischen Städtchens indem Sie sich auf den Historischen Rundweg begeben:
1.Gebäude der 1806 errichteten Großherzoglichen Oberförsterei, heute "Langbeinmuseum" und Tourist-Information. Zukünftig auch "Geopark-Infozentrum Hirschhorn". Das Langbeinmuseum beherbergt die sehenswerte "Naturalien- und Altertümersammlung" des Hirschhorner Gastwirtes Carl Langbein (1816 - 1881). >> mehr Informationen >> zur Website des Museumsvereins
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Hirschgasse 16: Fachwerkhaus um 1610, nach lokaler Überlieferung Haus des reichsten Fischers.
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Um den geringen Platz zwischen Berg und Fluß voll auszunutzen, wurden die Häuser direkt z.T. über die Stadtmauer gebaut, wie am "Blauen Turm" (Batterieturm um 1500). Dieser Winkel hat immer wieder die Maler als Motiv gereizt. |
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5.
Weidgasse 5: Haus des Bürgermeisters Stickel von 1728, Hirschhorns einziges barockes Bürgerhaus.
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6.
Sehenswerte Fachwerkhäuser des 16. Jh. finden sich in der Hauptstraße; z.T. Zierfachwerke mit Schnitzereien, am Giebel, z.B. "der wilde Mann" (zur Abwehr böser Kräfte), oder mit Hausinschriften. Fischer- und Flößermarken haben sich an mehreren Häusern erhalten. |
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7.
Altes Rathaus (17.Jh.): Der Überlieferung nach diente das Haus als Aufenthalt der herrschaftlichen Jägerei, später als Gerberei, von 1860 - 1955 war es Hirschhorner Rathaus. |
8.
18/75/76 wurde das Fischertor (15. Jh.) abgebrochen. Die Hochwassermarken an der Stadtmauer zeigen, was für ein rauher Bursche der Neckar sein kann. 1651 lief der Neckar durch die Schießscharten der Stadtmauer, man konnte mit dem Schiff durch die Stadttore zum Markt fahren. |
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10.
An der Stelle des Amtsgerichts, dem Um- und Erweiterungsbau des Rathauses von 1786 stand Hirschhorns mittelalterliches Rathaus (1484). |
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11.
Klostergasse 9-13: Das Fachwerkhaus (um 1500) mit dem prächtigen Renaissanceportal ist eines der ältesten Hirschhorner Fachwerkhäuser, das den Brand des Hinterstädtchens 1556 überlebt hat. 1659 gelangte es in den Besitz des Karmeliterklosters, das 1710 auch das rechte Nachbarhaus erwarb und hier Ende des 18. Jh. seine Infirmerie (Krankenzimmer) errichtete. 1860 wurde hier eine Pflegstation für die Kranken der Gemeinde eingerichtet sowie der erste Hirschhorner Kindergarten. Gegenüber befand sich das alte Spital- und Schulhaus, das der 1879 neu erbauten Schule wich. |
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14.
Judenfriedhof Die wohl seit dem 17. Jh. bestehende jüdische Gemeinde Hirschhorn wurde 1937/38 durch den Nationalismus vernichtet. Das Haus Hauptstraße 50 diente 1830-1938 als jüdische Synagoge. An die Hirschhorner jüdische Vergangenheit erinnert auch der israelitische Friedhof (mit nachweisbaren Grabsteinen seit 1729). Hier wurden auch die Juden aus der Umgebung bestattet (Neckarsteinach, Eberbach, Zwingenberg, Strümpfelbrunn). |
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Ersheim |
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Wir erhalten und sanieren
unsere Altstadt
Bereits 1985 wurde die Stadt Hirschhorn in das Landesprogramm "Einfache
Stadterneuerung" aufgenommen. Aufgrund der besonderen städtebaulichen
Missstände erfolgte schließlich 1989 der Wechsel in das vom Bund, Land und
Stadt geförderte "Städtebauförderungsprogramm", das verbesserte und erweiterte
Fördermöglichkeiten bietet.
Ziel der Sanierung ist die Steigerung der Attraktivität städtischen Wohnens
durch Erhaltung und Erneuerung der Altbausubstanz, sowie Wahrung der
gewachsenen Sozialstruktur. Daneben sollen Gemeinbedarfseinrichtungen
geschaffen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Anziehungskraft als
Fremdenverkehrsort ausgebaut werden.
Die Fachwerkhäuser, die zum großen Teil aus dem 15. und 16. Jahrhundert
stammen, werden entsprechend den Belangen der Denkmalpflege saniert und das
charakteristische Stadtbild gesichert.
Seit 1985 haben Stadt, Land und Bund Fördermittel in Höhe von rund 6,28 Mio.
Euro verausgabt. Hiermit konnten zahlreiche private Modernisierungsmaßnahmen
gefördert werden als auch Straßen und Plätze stadtbildgerecht umgestaltet
werden.
Hinweise und Öffnungszeiten
Tourist-Information Hirschhorn:
Mai bis September: Dienstag bis Freitag 8-12, 14-17 Uhr
Samstag 9-13 Uhr
Sonntag und Montag geschlossen
Oktober bis April Montag bis
Freitag 8-12, 14-17 Uhr
Langbein-Museum:
Gründonnerstag bis 31. Oktober: Mittwoch und Sonntag 15-17 Uhr
Katholische Kirchen:
(Ersheimer Kapelle, Klosterkirche, Marktkirche):
April (Ostern) bis Oktober: 10-18 Uhr