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Die Geschichte der Stadt Hirschhorn

In Hirschhorn ist die Vergangenheit "greifbar". Die Burganlage, auf einer Bergnase erbaut, ist ein Nachlass der Herren von Hirschhorn, eines bedeutenden deutschen Rittergeschlechtes. Zwischen Burg und Stadt liegt das ehemalige Karmeliterkloster mit seiner sehenswerten gotischen Kirche, an der Landspitze der Neckarschleife der Ortsteil Ersheim, erstmals in einer Urkunde des Klosters Lorsch 773 erwähnt, mit seiner alten Kirche. Hier beginnt auch die Zeitrechnung von Hirschhorn. 

Der Beginn: 10.03.1391

König Wenzel genehmigt den Brüdern Hans V., Albrecht und Eberhard von Hirschhorn, „das Dorf um der Hirtzhorn der Vesten gelegen zu einem Stetlein“ zu machen. Die auf der Hirschhorner Gemarkung gelegenen Dörfer Ersheim, Ramsau, Krautlach und Weidenau werden bald aufgegeben, da die Einwohner in den Schutz der neuen, planmäßig angelegten, befestigten Stadt übersiedeln. Unter dem Schutz der Ritter gelangt die Stadt zu Wohlstand. Fischerei und Flößerei werden die bedeutendsten Gewerbe der Stadt.

Im Jahr 1404

Verleihung eines Wochenmarktes durch König Ruprecht.

25.07.1406

Erster urkundlicher Nachweis des Stadtsiegels.

Im Jahr 1413

Erstnennung der Hirschhorner Vorstadt mit einer Badestube.

Im Jahr 1556

Das sogenannte „Hinterstädtchen“ wird durch Feuer fast vollständig vernichtet.

Im Jahr 1558

Man zählt man in Hirschhorn 117 Häuser, 134 Bürger, im Jahre 1600 ca. 200 Hofstätten.

Im Jahr 1632

Mit dem Tode Friedrichs von Hirschhorn verliert Hirschhorn seine Zentrumsfunktion durch die Neuverteilung der ausgedehnten Ländereien. Das Städtlein wird in die Wirren des 30-jährigen Krieges hineingezogen, kommt als heimgefallenes Lehen in Kurmainzer Besitz und wird an den Kölner Hofbeamten Rudolf Raitz von Frentz weiter verpfändet. Rücksichtslose Ausbeutung durch die Pfandherren, Pest (1635), Gegenreformation und die Kriege Ludwigs des XIV. von Frankreich bringen die Stadt in völlige Armut, von der sie sich nach Beendigung der Verpfändung (1700) unter Kurmainzer Herrschaft langsam erholt.

In den Jahren 1802/03

Hirschhorn fällt an Hessen Darmstadt. Wird 1821-32 eigener hessischer Landratssitz und 1865 endgültig dem Kreis Heppenheim/Bergstraße eingegliedert.

1841

Beginn der Dampfschifffahrt auf dem Neckar, 1878 der Kettenschleppschifffahrt, die die bisherige wirtschaftlich unrentable Treidelschifffahrt ablöst.

1849

Gefechte zwischen Hanauer Turnerwehr, badischen Freischärlern und Bundestruppen in und um Hirschhorn.

1879

Betriebsbeginn der Neckartalbahn.

1892

Einweihung der neuerbauten evangelischen Kirche.

1914

Erste private Stromversorgung in Hirschhorn.

1933

Einweihung der Neckarstaustufe und der neugebauten Neckarbrücke.

nach 1945

Flüchtlinge, vornehmlich aus dem Sudetengebiet, finden in Hirschhorn eine neue Heimat.

Im Jahr 1959

Eröffnung des Schloßhotels; Erweiterung der Schleuse als Doppelschleuse.

1959

Hirschhorn wird anerkannter Luftkurort.

1972

Die Gemeinde Langenthal wird Hirschhorner Stadtteil.

1981

Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Château Landon.

In den Jahren 1976/82

Großprojekt Brücke-Tunnel; Brücke mit Verkehrsübergabe am 17.09.1982.

1985

Beginn der Altstadtsanierung.

1985

Eröffnung des Langbein-Museums. Die seit 1909 als ältestes Museum des Kreises Bergstraße präsentierte „Langbein’sche Sammlung“ erhält im ehem. Forstamt ein neues Zuhause.

In den Jahren 1993/1994

Jahrhunderthochwasser und weiteres schweres Hochwasser.

2003

S-Bahn-Anschluss für Hirschhorn.