Wanderwege

Wunderschöne Wanderwege durch Wiesen und Wälder laden zum Naturerlebnis ein. Genießen sie mit unsere ausgewählten Touren die wunderschöne Umgebung rings um Hirschhorn! Eine Auswahl finden Sie hier. » mehr


Hirschhorn

H1 Hainbrunn-Weg

Gesamtstrecke 13,4 km, Dauer ca. 4,5 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Mühlweg

Die reizvolle Rundwanderung führt auf einem abwechslungsreichen Wanderweg rechts  des  Finkenbachs entlang durch das Finkenbachtal aufwärts, am Hämmelsbacher Hof vorbei bis nach Ober-Hainbrunn. Dort überqueren wir den Finkenbach und somit auch die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg und laufen auf der gegenüberliegenden Flussseite talabwärts auf kühlen Waldwegen bis zum Brombacher Wasser. Nach Überqueren einer Brücke auf die andere Flussseite geht es am Finkenbach entlang zurück nach Hirschhorn.

H2 Neckar-Weg

Gesamtstrecke 6 km, Dauer ca. 2 Stunden, Schwierigkeit: leicht, Ausgangspunkt: Schleuse

Der Rundweg führt über die Ersheimer Schleuse, rechts am Neckar entlang bis zur Ersheimer Kapelle auf dem Friedhof. Die kleine, gotische Kapelle wurde zum ersten Mal 1345 urkundlich erwähnt, ist aber vermutlich über einer Vorgängerkirche (Holzbau) aus dem 8. oder 9. Jhr. erbaut. Vom Ersheimer Friedhof aus geht es auf einem alten Treidelpfad immer am Neckar entlang. Im Frühjahr lassen sich entlang des Weges viele typische Pflanzen des Eichen-Buchenwaldes beobachten. Nach ca. 1h biegt der Weg rechts im Spitzen Winkel ab und führt entlang dem Seitelsberg und vorbei am Seitelsgrund auf schattigen Waldwegen zurück nach Hirschhorn.

H3 Moosbrunn-Weg

Gesamtstrecke: 11,3 km, Dauer: 3,45 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Parkplatz Neckaralm (Schönbrunner Straße)

Die abwechslungsreiche Wanderung führt zuerst ein Stück den Neckarrandweg entlang und wendet sich dann rechts die Moosklinge aufwärts nach Moosbrunn hinein. Der Weg führt am Ortsrand aufwärts bis zum Sportplatz und von dort über den Höhenrücken zur Baumschule. Vorbei am Schneidersbrünnlein geht es zur Hirschhorner Steige. Dieser folgen wir nur ein kleines Stück und biegen dann links ab zur Jagdhütte, die etwas abseits vom Wege liegt. Von dort hat man einen grandiosen Blick ins Neckartal. Am unteren Neckarberg geht es dann abwärts, zurück zum Ausgangspunkt.

H4 Michelbuch-Weg

Gesamtstrecke 16,5 km, Dauer: 5 Stunden, Schwierigkeit: Ausdauer, Ausgangspunkt: Bahnunterführung Sparkasse

Bei dieser erlebnisreichen Waldwanderung geht es zunächst den Schießbuckel aufwärts um nach zwei spitzen Kehren auf einen bequemen Hangweg zu gelangen. Dieser führt zur ehemaligen Burg Hundheim unterhalb des Schlossbuckels bei Neckarhausen, deren rezente Baureste (immerhin 50m x50m) sich nur durch ein geschultes Auge im Gelände noch erkennen lassen. Von dort geht es weiter durch den Michelbucher Wald zum Fortshaus Michelbuch. Das ehemalige Dorf Michelbuch wurde im 19. Jahrhundert aufgegeben und nur das Forsthaus ist noch bewohnt. Von Michelbuch aus führt der Weg über den Michelberg nach Hirschhorn zurück.

H5 Grein-Weg

Gesamtstrecke: 13,8 km, Dauer: 4,45 Stunden, Schwierigkeit: Steigungen, Ausgangspunkt: Bahnunterführung Sparkasse

Diese anspruchsvolle Rundwanderung führt vom Schießbuckel zunächst berauf zum Freischärlergrab. In ihm wurde während der badischen Revolution 1848/49 ein gefallener Angehöriger der Freischaren, die der sog. Turnerwehr, die sich auf der Burg Hirschhorn verschanzt hatte zu Hilfe kamen, bestattet. Etwas weiter bergauf und bergab gelangt man, den Pfalzwald durchquerend, in die Ortschaft Grein. Dieser, zu Neckarsteinach gehörender Ort, wurde 1326 erstmals urkundlich erwähnt. Von dort sind es nur ca. 10 min zum Jugendzeltplatz des Geo-Naturparks mit dem Parkplatz Kreuzschlag. Kurz hinter dem Parkplatz betritt man das Gebiet von Michelbuch, an dessen anderem Ende das „Rote Bild“ steht. Dieser Bildstock mit der Jahreszahl 1524 steht genau an der Grenze des ehemaligen Klosters Schönau zu Hirschhorn. Auf der einen Seite befindet sich das Wappen von Worms mit dem Abtstab und einem "S" für Kloster Schönau und auf der anderen Seite sieht man das Hirschgeweih von Hirschhorn. Von nun an geht es wieder bergab nach Hirschhorn.

H6 Waldbrudershütten-Weg

Gesamtstrecke: 7 km, Dauer: 2,5 Stunden, Schwierigkeit: steiler Anstieg zur Waldbrudershütte, Ausgangspunkt: Unterführung an der Sparkasse

Nach der Unterführung geht es rechts den Schießbuckel bergauf, bis man an den letzten Häusern rechts in einen versteckten Pfad abbiegt, der uns am Ulfenbach entlang durch das Ulfenbachtal führt. Der Weg führt am Campingplatz Hirschhorn vorbei und biegt dann in ein steil ansteigendes Seitental (Klinge) ab, die steil hinauf zur Waldbrudershütte führt. Die Waldbrudershütte ist keine Hütte, sondern eine aus dem Berghang herausragende Felsformation, die durch einen Überhang eine natürliche Höhle bildet. Am Eingang der Höhle befand sich ein wahrscheinlich aus keltischer Zeit stammendes Felsrelief. Die männliche Figur mit einem Vogel auf dem Arm ist aber 1969 fast gänzlich zerstört worden. Etwas weiter oberhalb der Waldbrudershütte gelangt man wieder auf einen breiten Forstweg, der über die Schutzhütte "Vöglinsruhe" wieder zum Schießbuckel zurück führt.

H7 Brombach-Weg

Gesamtstrecke: 12,1 km, Dauer: 4,5 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Langenthaler Straße/Ecke Hammergasse

Der Weg führt zunächst steil aufwärts in den Wald hinein und dann am Hang des 428 m hohen Dammberges entlang zur hessisch-badischen Landesgrenze. Über einen Höhenrücken geht es hinab in das badische Brombach. Eine Besonderheit des 1273 erstmals erwähnten „Brambachs“ sind die Hofzeichen (Strich/Doppelstrich/Strich-Punkt/Anker usw.), mit denen die Bauern sowohl ihren Hof, als auch ihren Wald-, Feld- und Wiesenbesitz kennzeichneten. Am Dorfausgang steht die ehemalige Brombacher Mühle mit dem großen oberschächtigen Mühlrad, das bis 1966 in Betrieb war. Nun führt uns der Weg am Hang entlang durch das Brombachtal, oberhalb des Brombacher Wassers vorbei, wieder zurück nach Hirschhorn.

V / Hv Verbindungsweg Hirschhorn - Neckarsteinach

Gesamtlänge 10,7 km, Dauer: 3 Stunden, Schwierigkeit: leicht, Ausgangspunkt: Tourismus Information Hirschhorn, Alleeweg 2, Markierung: V oder Hv

Dieser Wanderweg führt auf ebenen Wegen immer an der linken Neckarseite entlang von Hirschhorn bis Neckarsteinach. Vom Ausgangspunkt an der Tourismus Information geht es über den Zebrastreifen in die Hauptstraße von Hirschhorn. Dort laden die imposanten Fachwerkhäuser zu einer genaueren Inspektion der Altstadt ein (Broschüren gibt es kostenlos in der Tourismus Information). Am Ende der Hauptstraße überquert man rechts die Schleuse und befindet sich nun im Stadtteil Ersheim. Wendet man sich nach links, immer am Neckarufer entlang, kann man einen kleinen Abstecher (ca. 10 Minuten Gehzeit) zur sehenswerten Ersheimer Kapelle machen, der ältesten Kapelle im Neckartal. Unser Wanderweg (V) führt aber rechts am Neckarufer entlang, durch ein Wohngebiet, hinaus Richtung Neckarhäuser Hof. Dort gibt es die Möglichkeit mit der Fähre einen Abstecher auf die andere Seite nach Neckarhausen (S-Bahn-Anschluss) zu machen. Geht man auf dem Weg (V) weiter, so lässt man die Fähre rechterhand liegen und läuft vorbei an Gärten und alten Obstwiesen, lichten Wäldern, bis man schließlich über die Schleuse Neckarsteinach wieder auf die rechte Neckarseite nach Neckarsteinach gelangt. Dort wendet man sich nach links und gelangt nach wenigen Metern zum Bahnhof Neckarsteinach.

RW7 Zur Brunnenstube

Gesamtlänge: 4,7 km, Dauer: 1,5 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Naturpark - Parkplatz Schloss Hirschhorn, Markierung: gelber Punkt mit schwarzer 7

Vom Parkplatz des Hirschhorner Schlosses ausgehend folgt man der gelben Markierung mit der schwarzen 7. Sie führt oberhalb des Finkenbaches auf dem unteren Brunnenpfad durch das Finkenbachtal bis zur Brunnenstube auf fast 300m Höhe. Eine Brunnenstube nennt man eine Quelleinfassung zur Gewinnung von Trinkwasser. Sie verhindern, dass Oberflächenwasser zurück in die Brunnen fließt und das Grundwasser verunreinigt. Von der Brunnenstube geht es auf dem oberen Brunnenpfad zurück zum Schloss Hirschhorn.

Hirschhorn - Igelsbach

RW1 Gretengrund-Weg

Gesamtlänge: 4,5 km, Dauer: 1,5 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Naturparkplatz in Igelsbach, Markierung: gelber Punkt mit schwarzer 1

Vom Naturparkplatz Igelsbach folgt man dem Weg mit der schwarzen 1 auf gelben Grund (RW1) auf der "Waldstraße" in Richtung Ortsausgang. Nach einigen Metern biegt man links in den Weg "Zum Tannenkopf" ab, der sich in großen Serpentinen durch badisch Igelsbach hinaufwindet. Diesem Weg folgt man so lange, bis man am Fuße des Tannkopfberges (364m) auf den Neckarsteig bzw. den Fernwanderweg R5 trifft, dem man nun einige Zeit durch den Gretengrund folgt. Etwas später biegt der Weg nach rechts ab, während der Neckarsteig geradeaus weiter ins Neckartal hinunter geht. An einem Steinbruch vorbei führt der Weg wieder hinauf in das aussichtsreiche, von Streuobstwiesen umgebene Igelsbach, dessen östlicher Teil zu Baden-Württemberg und dessen westlicher Teil zu Hessen gehört.

RW2 Langer-Wald-Weg

Gesamtlänge: 14,8 km, Dauer: 4,45 Stunden, Schwierigkeit: mittel, Ausgangspunkt: Naturparkplatz in Igelsbach, Markierung: gelber Punkt mit schwarzer 2

Vom Naturparkplatz Igelsbach folgt man, sich links haltend, dem Weg mit der Markierung schwarze 2 auf gelbem Grund (RW2). Der "Quellweg" führt aufwärts und ist der Beginn einer ausgedehnten Waldwanderung. Zunächst geht es durch den hinteren Haselwald auf den 290m hohen Feuerberg. Streuobstwiesen, Weiden und Gehölze wechseln sich ab mit Wäldern, Äcker und Brachflächen. Am Fuße des Berges liegt das Landschaftsschutzgebiet Weidenau und auf der anderen Seite des Neckars liegt der Hirschhorner Stadtteil Ersheim. Vorbei am Rastplatz "Steinerner Tisch" und der Hoppe Hütte führt der Weg aufwärts bis an den Ortsrand von Kortelshütte. Von dort geht es am Rande des "Langen Waldes" wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Hirschhorn - Langenthal

L1 Grenzweg

Gesamtstrecke: 6,4 km, Dauer: 4 Stunden, Schwierigkeit: leicht, Ausgangspunkt: Am Ehrenmal links in die Straße „Am Eichbrunnen“

In der Straße „Am Eichbrunnen“ geht es aufwärts bis zum Waldrand. Links geht es parallel zur hessisch-badischen Landesgrenze immer steil bergauf. Auffällig ist, dass keine Wege über die Grenze führen sondern immer vor der Grenze enden oder abdrehen. Nach einer Rechtskehre gelangt man durch den Kohlwald, am 439 m hohen Diebskopf vorbei in den Weidengrund. Auch hier laufen wir immer noch an der Grenze entlang, wie man an den noch sehr zahlreich vorhandenen Grenzsteinen sehen kann. Darauf zu sehen ist das hessische Wappentier, der Löwe, dessen Darstellung sich im Laufe der Zeit mehrmals geändert hat. Nach dem Weidegrund führt der Weg rechts an der Hautanne vorbei wieder zum Ausgangspunkt zurück.

L2 Ulfenbachtal-Weg

Gesamtstrecke: 6 km, Dauer: 2 Stunden, Schwierigkeit: mittel (steiler Anstieg zur Waldbrudershütte), Ausgangspunkt: Parkplatz Ulfenbachstraße

Vom Parkplatz in der Ulfenbachstraße geht es bergan bis zu einem hübschen Brunnen aus alten Zeiten, der früher der Wasserversorgung diente. Dort wendet man sich nach links und folgt der Markierung. Vorbei an einem Bauernhof, ein kurzes Stück bergauf und man trifft auf eine Schutzhütte von der aus man einen schönen Blick auf Langenthal und den Ulfenbach hat. Kurz darauf trifft man auf einen breiten Forstweg, dem man nach links in das Ulfenbachtal abwärts folgt bis man an den Rundweg H6 gelangt. Dort biegt man rechts ab und geht eine steil ansteigende Klinge hoch zur Waldbrudershütte. Hier ist gutes Schuhwerk und Trittsícherheit erforderlich. Von der Felsformation (Waldbrudershütte) windet sich der Pfad in Serpentinen steil aufwärts bis zum Forstweg. Dort trennen sich L2 und H6 wieder und man folgt rechts dem Forstweg, vorbei an bizarren Felsformationen wieder nach Langenthal zurück zum Ausgangspunkt.

L3 Pfalzwald-Weg

Gesamtstrecke: 9,5 km, Dauer: 3 Stunden, Schwierigkeit: leicht, Ausgangspunkt: Parkplatz Ulfenbachstraße

Vom Parkplatz aus folgt man der Ulfenbachstraße aufwärts bis zum Dorfbrunnen. Von dort geht es immer aufwärts: zuerst durch ein Wiesental, dann durch den Wald. Man passiert eine spitze Kehre, eine Kreuzung an der sich der L2 und L3 trennen, dann noch eine spitze Kehre und befindet sich nun auf einem moderat ansteigenden Hangweg, der zum Pfalzwald führt. Durch den Pfalzwald verlief früher die Grenze zwischen dem Wormser und dem Mainzer Kirchenbesitz. Dies zeigen auch sehr schön die alten Grenzsteine mit dem Hirschhorn oder dem Mainzer Rad auf der einen Seite und dem Abtstab des Klosters Schönau auf der anderen Seite. Am Greiner Eck überschreitet man die frühere Grenze und läuft nun stets bergab bis zur Wegkreuzung vom Anfang, an der man wieder an den Ausgangspunkt des L3, dem Parkplatz in der Ulfenbachstraße, zurückfindet.